Donnerstag, 28. Mai 2015

|Aktion| Top Ten Thursday

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist es wieder soweit und ich mache mal wieder beim Top Ten Thursday der lieben Steffi mit. Die Infos dazu findet ihr hier: ** klick **



Das heutige Thema ist:
 
10 Bücher aus dem Heyne Verlag

Das ist mir, obwohl ich so viele Bücher aus dem Verlag habe, doch nicht so einfach gefallen, da ich euch nicht einfach alle Bücher einer Reihe zeigen wollte. Dies ist nun meine Auswahl :)

 
Dieses Buch steht stellvertretend für die ganze Reihe - leider habe ich es noch nicht geschafft, sie zu lesen, obwohl alle 5 Bücher in meinem Regal stehen. Ich hoffe, dass ich nächsten Monat oder spätestens im Juli endlich den ersten Band lesen kann (der schon ein paar Jahre bei mir wohnt...)

 
Auch dieses Buch steht für die ganze Reihe. Ich liebe die Bücher um Rachel Morgan und ich freue mich schon sehr auf den letzten Band im Juli (davor sollte ich aber noch den 12 Band lesen *hüstel*). Auf jeden Fall eine tolle Reihe.

 
Dieses Buch ist eine Familiengeschichte, die ich erst vor kurzem ausgelesen habe. Hat mir gut gefallen, aber war für mich persönlich kein Highlight. Für zwischendurch jedoch ganz okay.

 
Ich liebe diese Reihe!!! Und ich finde es so schade, dass Band 5+6 nicht mehr übersetzt wurden :( Sie stehen aber auf Englisch in meinem Regal (ich sollte sie nur noch lesen...). Ansonsten eine absolute Empfehlung von mir!

 
Dieser Band steht auch stellverstretend für alle Black-Dagger-Bücher und was soll ich sagen? Ein absolutes Must-Read! Für mich einfach eine absolut geniale Reihe.

 
Ich liebe Stephen King und ich liebe seine 'Der Dunkle Turm'-Reihe einfach über alles. Wenn ihr etwas episches lesen wollt, dann dürft ihr diese Bücher nicht ausser Acht lassen. Ein Re-Read für dieses Jahr, wenn alles klappt :)

 
Zu diesem Buch kann ich noch nicht viel sagen - ich bin erst auf Seite 54. Aber bisher gefällt es mir nicht schlecht, ich hoffe aber, dass es noch ein wenig mehr Action gibt.

 
Hier ist der letzte Band diesen Monat erschienen (nein, auf dem Bild ist der 5. Band zu sehen). Ich freue mich schon, wenn ich endlich weiss, wie es ausgeht. Aber das wird wohl Anfang Juni werden, da ich eben noch den. 5. Teil lesen muss.

 
Hat mir ganz gut gefallen - nur das Ende verstehe ich bis heute nicht. Vielleicht habe ich etwas überlesen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall fand ich das Buch wirklich gut, auch wenn ich schon viele negative Stimmen darüber gehört habe.


High-Fantasy der ganz grossen Klasse! Als ich diese Reihe vor ein paar Jahren für mich entdeckt habe (sie umfasst 8 Bände), war ich hin und weg (okay, Buch 1 hat mich noch nicht so überzeugt, aber dann ging es los). Müsst ihr einfach gelesen haben :)
 
 
 
So, das wären sie, meine 10 Bücher :) Kennt ihr eines davon? Lest ihr viele Bücher aus dem Heyne-Verlag?
 
 
Liebe Grüsse
Eure Sabs

Dienstag, 26. Mai 2015

Rezension zu Das Spiel von Richard Laymon

Hallo ihr Lieben :)

Dieses Buch habe ich bereits im April gelesen, aber irgendwie bin ich bisher nicht dazu gekommen, das Buch zu rezensieren. Daher nun meine Rezension zu 'Das Spiel' von Richard Laymon.

Verlag: Heyne Hardcore
Taschenbuch
512 Seiten
ISBN: 978-3-453-67535-3

Erscheinungsjahr: 2007
Homepage des Verlages: ** hier klicken **


Klapptext:

Der neue meisterhafte Psycho-Thriller von Kult-Autor Richard Laymon
 
Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus ....

(Quelle: Heyne Hardcore)

Rezension:

Wie weit würdest du gehen, wenn eines Tages eine mysteriöse Botschaft erscheint und dir verspricht, wenn du den Spielregeln folgst, wirst du viel Geld erlangen? Dieser Frage sieht sich die junge Bibliothekarin Jane eines Tages gegenüber. Sie stellt sich dem Spiel und die ersten Aufgaben sind leicht... doch sie werden härter - und es gibt kein Zurück: Das 'Spiel' hat seine eigenen Regeln und Jane sieht sich in einem Strudel des Terrors wieder...

Dies war mein erster Laymon und ich war sehr gespannt, was mich erwartet (habe bisher viel Gutes über den Autor gehört). Der Schreibstil hat mir soweit gut gefallen - die Geschichte hat sich leicht lesen lassen.
Was mich gestört hat, waren zum  Teil die Dialoge. Sie wirkten für mich so plump und aufgesetzt - so unausgereift und sie haben mich sehr in meinem Lesefluss gestört. Das fand ich sehr schade.

Ansonsten hat mir die Geschichte gefallen. Es gab im zweiten Teil des Buches eine Szene wo ich sagen musste, dass es mir zu unlogisch war! Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, wie die Menschen in der Szene so handeln konnten (da ich nicht spoilern möchte, kann ich leider nicht weiter ins Detail gehen). Auf jeden Fall für mich sehr unrealistisch - Horror hin oder her.
Und ich war ziemlich erstaunt, wie weit Jane gegangen ist, dafür, dass sie zuerst ein unscheinbares graues Mäuschen war.

Charaktere

Jane hat eine unheimliche Entwicklung durchgemacht in dem Buch - zum Teil ins Positive, aber auch ins Negative. Zum Teil konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen, aber andererseits musste ich nur den Kopf schütteln. Ich wurde leider nicht so richtig warm mit ihr.

Mit den restlichen Charakteren ging es mir leider ähnlich. Ich mochte keinen richtig gerne - aber das hat mich nicht so gross gestört in diesem Buch. Da gab es Punkte, wie oben genannt, die ich gravierender fand.

Cover

Das Cover passt gut zur Geschichte! Gefällt mir ganz gut.

Fazit

Hat mich gut unterhalten, auch wenn es meiner Meinung nach ein paar Schwächen hatte. Daher bekommt das Buch 3 Sterne von mir.

Rezension zu Totengabe von Chelsea Cain

Hallo ihr Lieben :)
 
Heute habe ich wieder eine Rezension für euch :) Dieses Mal zum Buch 'Totengabe' von Chelsea Cain. Dies ist der 6. Teil der Gretchen-Lowell Reihe.

 
Verlag: Blanvalet
Taschenbuch
480 Seiten
ISBN: 978-3-442-38386-3

Homepage des Verlages: ** hier klicken **
 
Klapptext:
 
Keine mordet so schön wie Gretchen Lowell …

Archie Sheridan hat Geburtstag, aber zum Feiern kommt er nicht. Ein verdeckter Ermittler aus seinem Team wurde erschossen aufgefunden, und die Spur führt zu Drogenlord Jack Reynolds. Auf einer Dinnerparty, die Reynolds auf seiner Privatinsel veranstaltet, soll Archie Beweise sammeln, doch die Nacht endet mit einer weiteren Leiche. Dieser Mord allerdings trägt eindeutig die Handschrift der grausamen und wunderschönen Serienkillerin Gretchen Lowell, Archies alter Nemesis, die wieder aus dem Gefängnis entkommen ist …
 
(Quelle: Blanvalet)
 
Rezension:
 
Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel sagen, da es sich um den 6. Teil der Gretchen-Lowell Reihe handelt und ich euch nicht unnötig spoilern möchte.

Mir hat die Geschichte wieder gut gefallen - aber es gab so ein paar Kritikpunkte, die mir weniger zugesagt haben.
Zuerst die Tatsache, dass Gretchen erneut aus dem Gefängnis fliehen konnte. Ich kann mir schon vorstellen, dass es ihr einmal gelingt. Aber mehr als einmal? Besonders, da sie eine berüchtigte Serienmörderin ist und daher unter strengerer Bewachung steht? Für mich ein wenig unlogisch und es macht Gretchen ein wenig zu perfekt.
Und da ist schon das nächste Problem. Für mich persönlich ist es schwer vorstellbar, dass eine einzige Person andere Menschen (und zwar nicht gerade eine kleine Anzahl) so manipulieren kann, dass sie immer entkommen kann und auch dafür sorgt, dass die Leute sie nicht umbringen - obwohl sie das eigentlich wollen. Gretchen hat sich ein wenig als zu perfekt in diesem Buch entpuppt, zu glatt, zu wenig Kanten.
Das finde ich sehr schade, weil ich der Meinung bin, dass die Geschichte um Gretchen noch viel Potential hat. Aber vielleicht sollte es auch in einem 7. Band endlich zum Showdown kommen und die Reihe ihr Ende nehmen - damit es nicht noch unglaubwürdiger wird.

Ansonsten hat mir der Schreibstil gut gefallen, wie eigentlich in allen Büchern von Chelsea Cain.

Charaktere

Eine wirkliche Entwicklung haben die Charaktere in diesem Buch nicht durchgemacht, was ich sehr schade finde. Wie ich oben schon erwähnt habe, hat mir Gretchen in diesem Buch nur durchschnittlich gut gefallen, weil sie einfach zu perfekt dargestellt worden ist.

Ich hätte mir auch hier ein wenig mehr Entwicklung der Charaktere gewünscht - besonders von Susan und Archie.

Cover

Das Cover gefällt mir soweit gut, da hat sich der Verlag Mühe gegeben.

Fazit

Eine nette Fortsetzung, die mir gut gefallen hat, aber ein paar Schwächen aufweist. Daher bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Rezension zu Letzte Nacht von Catherine McKenzie

Hallo ihr Lieben :)

Heute gibt es wieder eine Rezension für euch. Dieses Mal zu 'Letzte Nacht' von Catherine McKenzie. Ich danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.


Paperback, Klappenbroschur
416 Seiten
ISBN: 978-3-453-41870-7

Erscheinungsdatum: 14.05.2015
Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Als der 39-jährige Familienvater Jeff überfahren wird und stirbt, fällt das Leben seiner Frau Claire in sich zusammen. Sie hat keine Zeit für Trauer und muss ihren Sohn auffangen, das Begräbnis arrangieren, mit wohlwollenden Familienmitgliedern umgehen. Dann reist auch noch Jeffs Bruder an, der zugleich ihr Exfreund ist. Doch auch eine andere Frau bricht bei der Nachricht von Jeffs Tod zusammen: Tish, seine Kollegin. Sie nimmt an dem Begräbnis teil, aber nur sie weiß, wie groß das Risiko ist, das sie damit auf sich nimmt. Und tatsächlich wird Claire auf sie aufmerksam und fragt sich, was diese Frau mit ihrem Mann verbunden hat …

(Quelle: Heyne)

Rezension:

Jeff, ein 39-jähriger Familienvater, wird Opfer eines tragischen Unfalls. Seine Frau Claire fällt nach der Nachricht in ein tiefes Loch - doch sie hat keine Zeit zu trauern. Sie muss ihren Sohn aufbauen, das Begräbnis organisieren und mit den Mitmenschen, die nur das Beste für sie wollen, lernen umzugehen. Doch dann reist Jeffs Bruder an, gleichzeitig ihr Exfreund...
Aber auch eine andere Frau bricht bei der Nachricht von Jeffs Tod zusammen: Tish, seine Kollegin. Sie nimmt an der Beerdigung teil, doch nur sie allein weiss, welches Risiko sie eingeht. Und tatsächlich: Claire wird auf Tish aufmerksam und fragt sich, was diese fremde Frau mit ihrem Mann verbunden hat...

Die Geschichte hat mich sofort neugierig gemacht - und ich bin fast durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich fesselnd und man kann einfach nicht anders, als immer weiter zu lesen.

Auch die Geschichte an sich ist interessant aufgebaut und hat mir gut gefallen. Nur leider war dieses 'Geheimnis' zwischen Tish und Jeff einfach zu langatmig, es kam einfach erst gegen Ende zur Sprache... Das fand ich sehr schade. Es war viel Drumherum, was zwar gut geschrieben ist und mir auch gut gefallen hat, aber der Kern der Geschichte hat mir irgendwie gefehlt.
Als ich die letzte Seite zu Ende gelesen habe, dachte ich nur: Hmmm.... Und so würde ich das Buch in einem Wort beschreiben, wenn man mich fragen würde.

Ich weiss nicht genau, was ich fühle, wenn ich an dieses Buch denke. Es gab ein oder zwei Momente, die sind mir sehr ans Herz gegangen, aber der Rest hat mich leider nicht sehr berührt. Das fand ich sehr schade. Ich hätte mir mehr Gefühl gewünscht, dass es mehr an den Leser getragen wird. Das hat mich am Schluss ziemlich enttäuscht, denn ich habe die ganze Zeit darauf gehofft, dass mich das Buch mit einer überraschenden Wendung vom Hocker hauen wird.

Charaktere

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Aber ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Mir hat auch hier das Gefühl gefehlt. Natürlich erfährt man viele Dinge und allein durch die Umstände, wäre es ja eigentlich ein eher trauriges Buch. Leider hat mich jedoch keiner der Charaktere wirklich berührt.

Cover

Von der Stimmung her passt das Cover auf jeden Fall. Gefällt mir gut.

Fazit

Ein Buch, welches mich unschlüssig zurücklässt. Daher bekommt es von mir gute 3 Sterne.

Sonntag, 17. Mai 2015

Kurzrezension zu Entspannen im Alltag von Madame Missou

Hallo ihr Lieben :)

Heute gibt es noch einen Post von mir und zwar ist es eine Kurzrezension zu Entspannen im Alltag von Madame Missou, die auf mich zugekommen ist, ob ich einer ihrer Ratgeber rezensieren möchte. Danke an die Zusendung des E-Books.

E-Book
Seitenzahl: ca. 30
Homepage der Autorin (mit weiteren Ratgebern): ** hier klicken **

Klapptext:

Entspannungstechniken tragen dazu bei, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen und in anstrengenden Situationen ein wenig zur Ruhe zu kommen. Neben den Klassikern – einem ausführlichen autogenen Training und der Langform der Progressiven Muskelrelaxation – kommen dafür vor allem kurze Varianten der beiden Verfahren zum Einsatz. Die hier vorgestellten Entspannungsübungen können etwa auf mehrere Körperbereiche gleichzeitig angewendet oder auf die Arme und Beine beschränkt werden. So lassen sich die Übungen leicht in einer Pause zwischendurch umsetzen. Wie einfach dies funktioniert, wird “Entspannungs-Anfängern” in diesem kleinen, einführenden Ratgeber anschaulich und liebevoll erklärt.
Zusätzlich verrät Madame Missou einige kleine Entspannungs-Tricks, die ohne viel Aufwand jederzeit eine angenehme Ruhepause in den Alltag bringen können. Profitieren Sie von der ausgleichenden Wirkung der Übungen. So tanken Sie Kraft für Ihr Leben, für die Aufgaben, die vor Ihnen liegen und die Herausforderungen, die jeden Tags aufs Neue bewältigt werden wollen. Einfach und mit der nötigen Prise Humor & Leichtigkeit erklärt!

(Quelle: madamemissou)


Rezension:

In diesem kleinen Ratgeber geht es darum, wie man dem Stress im Alltag mit einigen einfachen Übungen entkommen kann. Ich habe die Übungen noch nicht ausprobiert, aber ich werde es bestimmt versuchen.
Auf jeden Fall klingen sie sehr gut und einige kann man wirklich gut in den Alltag integrieren. Manche würde ich jetzt nicht in der Firma machen, aber andere kann man durchaus in einer kurzen Pause durchführen oder auf dem Arbeits- bzw. Heimweg machen. Das finde ich sehr praktisch, weil ab und an einfach die Zeit fehlt, eine der Übungen in den Job zu integrieren.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall jedem, der sich für solche Dinge interessiert und vielleicht einen Weg sucht, wie er dem Stress ein wenig entfliehen kann.

Der Ratgeber bekommt von mir 4 Sterne.

Rezension zu Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir

Hallo ihr Lieben :)

Im Moment bin ich sehr fleissig und daher gibt es wieder eine Rezension für euch. Dieses Mal zu 'Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken' von Sabaa Tahir.
Dieses Buch ist derzeit bei sehr vielen Bloggern zu sehen und auch ich habe bei der Bloggeraktion des Verlages mitgemacht und zähle zu den 200 Personen, die das Buch vorab lesen durften. Ich danke an dieser Stelle dem Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar.

Verlag: One
Hardcover
507 Seiten
Ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-8466-0009-2
Erscheinungsdatum: 15.05.2015
Homepage des Verlages: ** hier klicken ** 

Klapptext:


Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht

(Quelle: One)
Rezension:
In einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken den Tod bringen können, geht es nur um eines - überleben. Doch wie? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrscher des Imperiums alles dafür tun, ein Volk grausam zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf verschiedenen Seiten und doch sind ihre Wege und ihr Schicksal miteinander verknüpft.
Während Elias an der Militärakademie Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elitekrieger die silberne Maske voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrscher fürchten. Dann wird ihre Familie ermordet und ihrem Bruder droht die Hinrichtung. Aus Verzweiflung schliesst sie sich dem Widerstand an und dringt als Sklavin getarnt in Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias - und die Geschichte nimmt seinen Lauf... Ein Kampf um Leben und Tod nimmt seinen Lauf.
Mir hat die Idee dahinter sehr sehr gut gefallen! Die Autorin hat eine Welt erschaffen, die sehr brutal ist und doch hat sie einige Seiten an sich, die auch schön sein können. Am meisten fasziniert haben mich die 'Masken', die Männer, die als Elitekrieger die grausamsten Befehle ihrer Herrscher ausführen müssen. Sie haben mich sofort in ihren Bann gezogen und ich habe jedes Wort in mich eingesaugt.
Ich bin grundsätzlich jemand, der es mag, wenn es in Büchern etwas härter zu und her geht - man darf dennoch nicht vergessen, dass es ein Jugendbuch ist und daher gewisse Dinge nur angedeutet werden. Wenn es eher im Erwachsenenbereich erschienen wäre, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es noch härter und brutaler geworden wäre.

Natürlich darf eine Liebesgeschichte nicht fehlen, aber sie ist alles andere als kitschig! Und es hat noch viele Fragezeichen dazu, wenn man die letzte Seite des Buches gelesen hat. Das hat mir gut gefallen, da ich so 0815 Liebesgeschichten nicht sonderlich mag. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe das Buch relativ zügig durchgelesen. Man konnte sich die Welt gut vorstellen und die Geschichte lief wie ein Film vor meinen Augen ab.
Mir hat auch gefallen, dass abwechselnd aus Laias und Elias Sicht geschrieben wurde - so hat man die Dinge aus beiden Perspektiven erzählt bekommen. Das ist Sabaa Tahir gut gelungen.

Charaktere

Laia ist ein unheimlich gelungener Charakter und sie hat im Laufe des Buches eine enorme Entwicklung durchgemacht. Vom schüchternen ängstlichen Mädchen, zu einer jungen Frau, die lernt, für die Dinge zu kämpfen, die ihr wichtig sind.

Auch Elias hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich habe ihn beinahe von Anfang an in mein Herz geschlossen. Die Tiefe des Charakters hat mich fasziniert und ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen.

Auch die restlichen Charaktere haben mir gut gefallen. Einige habe ich mehr in mein Herz geschlossen als andere - aber auf jeden Fall sind ein paar interessante Personen dabei.

Cover

Das Cover ist unheimlich toll, ein richtiger Hingucker!!! Mir gefällt es sehr gut. Der Verlag hat sich wirklich viel Mühe damit gegeben und das Cover passt perfekt zur Geschichte.

Fazit

Obwohl mal das Gerücht herum ging, dass es sich hierbei um ein Einzelband handeln soll, gehe ich inzwischen davon aus, dass es einen Folgeband geben wird. Und darauf freue ich mich schon sehr! Eine Geschichte mit Elementen, die ich so bisher noch nicht gelesen habe. Einfach toll. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

Freitag, 15. Mai 2015

Rezension zu Das Lied vom schwarzen Tod von Gerit Bertram

Hallo ihr Lieben

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch. Dieses Mal zum Buch 'Das Lied vom schwarzen Tod' von Gerit Bertram - pünktlich, da das Buch am Montag als Taschenbuch erscheinen wird. Ich danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

Verlag: Blanvalet
Taschenbuch, Broschur
512 Seiten ISBN: 978-3-7341-0169-4
Erscheint: 18.05.15
Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Nürnberg, 1522. Nachdem ihre Eltern der Pest zum Opfer fielen, wird Anna in einem Kloster eingesperrt. Unterdessen schließt sich ihr Bruder Sebastian einer Bruderschaft an, deren Anführer Pankratius Erlösung verspricht. Als Anna die Flucht endlich gelingt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – doch Nürnberg ist in diesen Tagen wie im Fieber. Weltuntergangsprediger verkünden das nahe Ende, und Pankratius‘ Anhänger machen Jagd auf alle, die mit Luthers Lehren sympathisieren. Auch auf den Buchmaler, bei dem Anna Zuflucht gefunden hat …


(Quelle: Blanvalet)

Rezension:

Der Klapptext beschreibt sehr gut, um was es in diesem Buch geht. Doch es gibt einen grossen Kritikpunkt, der vor allem dem Titel zu verschulden ist: Das Buch verspricht in der Zeit der Pest zu spielen - aber das ist nur zu Beginn ganz kurz so. Dann geht es um andere Dinge, als um die Pest und das Thema gerät völlig aus den Augen und wird nicht mehr erwähnt. Das fand ich unheimlich schade, weil ich mir sehr darüber gefreut habe, mehr über die Zeit der Pest zu erfahren und wie die Menschen in der Zeit, in der die Krankheit wütet, handeln.

Ansonsten hat mir die Geschichte dennoch soweit gut gefallen. Der Schreibstil war gut zu lesen und ich kam zügig voran.
Es gab ein paar Szenen, die ich zum Teil voraussehen konnte, die später aber wieder eine Wendung nahmen, die mich überrascht haben. Doch leider konnte mich dieses Buch nicht vom Hocker hauen, was ich sehr schade finde.

Charaktere

Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Vor allem Anna und Sebastian sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Annas späteren Mann habe ich sehr gemocht. Die Charaktere sind Gerit Bertram auf jeden Fall sehr gut gelungen.

Cover

Das Cover finde ich sehr schön, auch wenn es nicht ganz zur Geschichte passt. Auf jeden Fall gefällt es mir trotzdem.

Fazit

Ein historischer Roman für zwischendurch, der leider nicht ganz hält, was der Titel verspricht. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Rezension zu Als die Soldaten kamen von Miriam Gebhardt

Hallo ihr Lieben :)

Ich habe wieder eine Rezension für euch und wieder zu einem Sachbuch. Dieses mal zu 'Als die Soldaten kamen' von Miriam Gebhardt. Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Verlag: DVA
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
352 Seiten 
ISBN: 978-3-421-04633-8
Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Die verdrängten Verbrechen am Ende des Krieges
Die Soldaten, die am Ende des Zweiten Weltkriegs Deutschland von der nationalsozialistischen Herrschaft befreiten, brachten für viele Frauen neues Leid. Zahllose Mädchen und Frauen (und auch etliche Männer) wurden Opfer sexueller Gewalt, überall im Land.
Denn entgegen der weit verbreiteten Vorstellung wurden nicht nur »die Russen« zu Tätern, sondern auch Amerikaner, Franzosen und Briten. Auf Basis vieler neuer Quellen umreißt Miriam Gebhardt erstmals historisch fundiert das Ausmaß der Gewalt bei Kriegsende und in der Besatzungszeit. Zugleich beschreibt sie eindrücklich, wie die vergewaltigten Frauen in späteren Jahren immer wieder zu Opfern wurden: von Ärzten, die Abtreibungen willkürlich befürworteten oder ablehnten, von Sozialfürsorgern, die Schwangere in Heime steckten, von Juristen, die Entschädigungen verweigerten. Und nicht zuletzt von einer Gesellschaft, die bis in unsere Tage die massenhaft verübten Verbrechen am liebsten beschweigen und verdrängen würde.

(Quelle: DVA Verlag)

Rezension:

Mich hat die Zeit um den zweiten Weltkrieg schon immer interessiert und da ich mehr in diese Richtung lesen wollte, war dieses Buch einfach ein Muss für mich. Besonders da das Thema Vergewaltigung in der Besatzungszeit bis heute nicht wirklich anerkannt wird und die Frauen daher auch nicht als Opfer gelten.

Das Thema Vergewaltigung wird auch in der heutigen Zeit, meiner Meinung nach zu oft derart behandelt, dass die Frauen nicht immer als Opfer angesehen werden. Man hört immer wieder, dass es nicht ausreichend Beweise gab, dass es kein einvernehmlicher Sex war oder dass die Frau es ja so gewollt habe...
Diese Einstellung war nach dem zweiten Weltkrieg, aber auch schon währenddessen, noch extermer in den Köpfen verankert. Ich war schockiert, wie mit den Opfern umgesprungen wurde. Sie bekamen kaum Hilfe, die Täter wurden oft geschützt. Und wenn ein Kind unterwegs war und die Frau es abtreiben wollte, wurde dies meistens verweigert. Ich bin kein Freund von Abtreibungen, nicht falsch verstehen. Aber wenn eine Frau Opfer einer Gewalttat wurde, da kann ich verstehen, dass sie das dadurch entstandene Kind vielleicht nicht lieben kann und es sie immer wieder daran erinnert, was ihr angetan worden ist.
Was ich nicht verstehen kann, ist, wie man denken kann, dass eine Frau eine Vergewaltigung will? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das wirklich wollen würde! Ganz egal was die deutsche Armee getan hat, nichts rechtfertig, was die Besatzer den Frauen in der Besatzungszeit angetan worden ist.

Wie ihr vielleicht merkt, fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Ich finde es einfach grausam, was so vielen Frauen angetan worden ist (die genaue Zahl weiss bis heute niemand und ich denke, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern) und wie die Behörden etc. damit umgegangen sind und es noch immer tun. Für mich spielt es keine Rolle, welcher Nationalität eine Frau angehört und was andere Angehörige des Landes eines Vergewaltigungsopfers getan hat - diese Person hat es nicht verdient, derart erniedrigt und gedemütigt zu werden!

Ich hoffe sehr, dass sich in Zukunft die Einstellung zu dem Thema ändert - denn das ist dringend nötig. Auch wenn man die Vergangenheit nicht mehr ändern kann, man kann für die Zukunft dazulernen!

Noch kurz zum Schreibstil. Dieser war zwar soweit in Ordnung, doch die Autorin hat sehr viele verschachtelte und zum Teil lange Sätze geschrieben. Durch das schwierige Thema fand ich es persönlich anstrengend, dadurch dem Inhalt folgen zu können. Das fand ich sehr schade. Einfachere Sätze, mit dem gleichen Inhalt, hätte dem Buch bestimmt gut getan und es hätte sich etwas leichter lesen lassen.

Das Cover gefällt mir sehr gut - es spiegelt gut wieder, was das Buch beinhaltet.

Alles in allem bekommt das Buch, trotz dem etwas anstrengenden Schreibstil, von mir fünf volle Sterne.

Montag, 11. Mai 2015

Rezension zu Tiere Essen von Jonathan Safran Foer

Hallo ihr Lieben :)

Ich habe es endlich geschafft und habe heute eine neue Rezension für euch :) Dieses Mal geht es um ein Sachbuch und zwar 'Tiere Essen von Jonathan Safran Foer.


Verlag: Fischer
400 Seiten
ISBN 978-3-596-18879-6

Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

›Tiere essen‹ ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Als Jonathan Safran Foer Vater wurde, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet.


(Quelle: Fischer Verlag)
Rezension:

Bevor ich zu meiner Rezension komme, möchte ich kurz etwas festhalten:
Ja, ich bin Vegetarierin - aber nein, ich zwinge niemanden meine Einstellung dazu auf, solange man mir meinen Lebensweg nicht madig redet. Wieso schreibe ich das? Dieses Buch ist sehr faktenreich und sehr sehr kritisch was die Massentierhaltung angeht (zwar in den USA, aber die Fakten sind dennoch sehr aufrüttelnd).
Egal welche Meinung ich hier reinschreibe: Ich greife niemanden persönlich an! In dem Sinne, nun meine Rezension :)

Zuerst zum einfachen Teil:
Der Schreibstil ist unheimlich gut! Mir ist es sehr leicht gefallen, das Buch zu lesen - es war eher der Inhalt, der dafür gesorgt hat, dass ich das Buch über mehrere Wochen gelesen habe. Jonathan Safran Foer hat sehr gut recherchiert und das merkt man auch.

Und nun zum eher schwierigen Teil:
Mir fällt es unheimlich schwer meine Gedanken in Worte zu fassen. Dieses Buch hat mich sehr tief berührt. Ich kann nicht verstehen, wie Menschen Tiere wie eine Sache behandeln können! Ganz egal ob ein Tier gegessen wird oder nicht: Es ist ein fühlendes Wesen, das ein schönes Leben verdient hat!
Ein Beispiel, das für viele weitere Dinge steht:
Schweine sind sehr intelligente und soziale Tiere. Sie haben eine Rangordnung in ihrer Gemeinschaft und, wenn sie genug Platz haben, teilen sie sogar ihre Umgebung in 'Räume' auf. Ein Schwein würde niemals freiwillig an dem Ort schlafen, an dem es sein Geschäft verrichtet - das ist schlicht und ergreifend gegen seine Natur! Ein Schwein hat einen Ort zum Schlafen, einen Ort, wo es herzlich im Dreck suhlen und wühlen kann und es hat einen Ort, wo es sein Geschäft verrichtet.
Zudem hat eine Herde Schweine hat starke soziale Struktur - eine Hackordnung so zu sagen. Jeder hat seinen Platz in der Herde und so wird die Harmonie gewährleistet. Auch die Aufzucht der Jungtiere wird sehr führsorglich gehandhabt und es werden kaum bis gar keine Ferkel von der Mutter erdrückt, da sie genügend Platz haben und sich ohne Probleme hinlegen können.
In der Massentierhaltung werden diese Eigenschaften einfach ignoriert und die Instinkte der Tiere unterdrückt. Das sind die Gründe, weshalb eine Muttersau ihre Ferkel erdrückt und die Schweine sich gegenseitig attackieren - sie können nicht so handeln, aufgrund der Haltung und des Platzmangels, wie es ihrer Natur entspricht.

Die Massentierhaltung nimmt enorme Einschnitte in der Natur der Tiere vor - und sie können sich nicht zur Wehr setzen! Fast 100 % der Tiere kann nur überleben, weil sie mit Medikamenten vollgestopft werden, da sie sonst in dieser unnatürlichen Umgebung und bei der Haltung nicht überlebensfähig werden.
Aber nicht nur Schweine, auch Rinder und Hühner leiden - wobei erstere es noch am Besten von allen haben.

Mich persönlich hat, obwohl ich darüber schon Bescheid wusste, sehr beschäftigt, wie die Mitarbeiter der Mastbetriebe und der Schlachthäuser mit den Tieren umgehen. Pervers wäre noch eine Untertreibung - ich finde einfach nicht die richtigen Worte um zu beschreiben, was ich von diesen Menschen halten.
An dieser Stelle möchte ich nicht wiedergeben, was Jonathan Safran Foer in diesem Buch dazu geschrieben hat - es ist sehr brutal und ich möchte jüngere Leser meines Blogs nicht unnötig schockieren. Aber ich kann euch sagen, dass mir sehr oft beim Lesen schlecht wurde, weil die Grausamkeiten, die den Tieren angetan werden, einfach unbeschreiblich sind - unbeschreiblich schrecklich und grausam!

Auch wenn man vielleicht selbst kein Veganer oder Vegetarier ist und man auch nicht vorhat, diesen Weg einzuschlagen, hoffe ich, dass die Menschen, die dieses Buch lesen, wirklich ernsthaft über alles nachdenken. Ich bin überzeugt davon, wenn die Konsumenten mehr darauf achten würden, welche Qualität das Fleisch hat und nicht einfach nur Billigware konsumieren möchte, dann könnte ein grosser Teil des Tierleides abgeschafft werden.
Ich mache mich keine Illusionen davon, dass eines Tages niemand mehr Fleisch isst! Ich weiss, dass dies nie der Fall sein wird. Aber ich hoffe, dass die Leute bereit sind, mehr Geld auszugeben und dafür ein weniger Fleisch (oder aber auch Fisch, da ist das Problem auch tragisch) zu konsumieren. Wenn alle an einem Strang ziehen, ist vielleicht die Tierhaltung, wie sie heute geführt wird, nicht mehr nötig - denn wir produzieren ohnehin ein Vielfaches der Menge, die wir eigentlich benötigen würden. Wenn man bedenkt, wie viel wieder in den Mülleimer wandert...

Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, dass der Autor auch Stimmen aus diversen Bereichen wiedergegeben hat. Immer wieder findet man kurze Kapitel, in denen z.B. eine Tierschützerin zu Wort kommt oder auch ein Betreiber eines Mastbetriebst. Die Verschiedenen Sichtweisen vor Augen geführt zu bekommen, hat mich persönlich sehr beeindruckt - auch wenn ich nicht überall einer Meinung war.

Mein Fazit zu diesem Buch:
Ein Muss für jeden, der sich mit diesem Thema beschäftigt! Und vielleicht auf für diejenigen unter euch, die ein wenig mehr darüber wissen möchten. Auf jeden Fall ein klarer Buchtipp! Fünf Sterne von mir!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Rezension zu Der Hexenschöffe von Petra Schier

Hallo ihr Lieben :)
 
Es ist wieder soweit und ich habe eine Rezension für euch. Dieses Mal zum Buch 'Der Hexenschöffe' von Petra Schier. Ich habe mich schon seit jeher für das dunkle Mittelalter und die damit verbundenen Hexenverfolgungen interessiert. Daher war dieses Buch ein absolutes Must-Read für mich!
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
 

Verlag: Rowohlt
512 Seiten
ISBN 978-3-499-26800-7

Erschienen: Oktober 2014
Homepage des Verlages: ** hier klicken **
 
Klapptext:
 
Eine wahre Geschichte aus dunkler Zeit

Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur «versengten Art»: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft ...


(Quelle: Rowohlt)

Rezension:

1636 - Ganz Deutschland ist vom Hexenwahn ergriffen. Bereits einige Jahre zuvor wurde das beschauliche Rheinbach von diesem Wahn heimgesucht - eine Zeit, an die sich niemand gerne erinnert. Nun hat der Kurfürst den Hexenkommissar erneut in die Stadt beordert...
Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kind - seine Frau Kunigunde gehört zur 'versengten Art', da Angehörige ihrer Familie bereits den Flammentod gestorben sind. Der Schöffe glaubt nicht an Zauberei und die Schuld derer, die den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.
Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt Hermann Löher nicht länger - und schon bald beginnt für ihn und seine Familie ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind, als das, was man den Hexen vorwirft...

Es ist erschreckend, welche Beweggründe die Menschen angetrieben hat, Unschuldige einer grausamen Folter zu verurteilen, der man so oder so nicht entkommen konnte. Entweder man gestand alle Vorwürfe, die gegen einen erhoben wurde und wurde somit zum Tode verurteilt. Oder man blieb standhaft und man wurde ebenfalls Opfer der Flammen, da es so ausgelegt wurde, dass der Teufel selbst dafür gesorgt hat, dass man nichts zugab.
Wenn man dieses Buch liest, wird einem deutlich vor Augen geführt, dass besonders die Hexenkommissare nur auf zwei Dinge auswahren: Geld und Macht! Ihnen ging es nicht um die eigentliche Sache, die sie den Bürgern vermittelten. Sie glaubten nicht an Hexen und Zauberei (oder nur bedingt). In dem sie Missgunst säten, sorgten sie für immer neue Opfer des Hexenwahns und immer mehr Geld floss in ihre Taschen und ihr Ansehen wurde immer grösser.

Petra Schier hat einen unheimlich tollen Schreibstil, der mich von Anfang an berührt hat. Ich habe mit jedem Wort mitgefiebert, habe mich gefühlt, als wäre ich selbst in Rheinbach zu der Zeit des Wahns. Mehr als einmal hatte ich Gänsehaut, besonders wenn sie die Folter an die Reihe kam. Auch die Verbrennung, die sie beschrieben hat, hat mich leer schlucken lassen. Dieses Buch hat mich tief berührt - vor allem, da Hermann Löher tatsächlich existiert hat und dies seine Geschichte ist (so gut wie möglich nachempfunden, mit ein klein wenig Hilfe der Autorin). Und ich finde, es ist ihr unheimlich gut gelungen, das Leben des Schöffen in dieser Zeit zum Ausdruck zu bringen - und auch, wie viel Leid dieser Hexenwahn damals verursacht hat.

Ich habe selten ein so atmosphärisches Buch gelesen, dass mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat - und auch jetzt noch dafür sorgt, dass ich über das gelesene nachdenke und es mich beschäftigt.

Charaktere

Meiner Meinung nach hat Petra Schier die Charaktere hervorragend getroffen. Dort, wo sie keine genauen Angaben gefunden hat, hat sie der Geschichte dennoch eine wundervolle Note verpasst. Ich mochte jeden der Charaktere, selbst den Kommissar und zwar weil sie so echt und tiefgründig geschrieben wurden.
Auch wenn ich nicht alle Entscheidungen nachvollziehen konnte und ich dem Kommissar am liebsten an den Hals gesprungen wäre, konnte ich mich in jede Person hineinversetzen. Und ich war manchmal sogar erstaunt, dass ich den ein oder anderen Charakter in seinen Handlungen durchaus verstehen konnte, auch wenn die Konsequenzen ziemlich grausam waren.

Cover

Das Cover ist eher nicht so mein Fall - aber das ist oft so bei historischen Romanen. Daher ist das nicht weiter schlimm.

Fazit

Ein absolutes Muss für jeden, der sich für dieses Thema interessiert - und für jeden, der einen grandiosen historischen Roman lesen möchte! 5 Sterne von mir! *****

Montag, 4. Mai 2015

Rezension zu Schnee wie Asche von Sara Raasch

Hallo ihr Lieben :)

Heute gibt es wieder eine Rezension für euch und zwar zu 'Schnee wie Asche' von Sara Raasch. Viele von euch haben das Buch bestimmt schon gelesen oder zumindest gesehen. Obwohl ich meistens eher skeptisch bei Büchern bin, die dermassen in aller Munde sind, musste ich dieses Buch einfach haben!
Ich danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar :)


Verlag: Cbt
Ab 14 Jahren
Taschenbuch
Klappenbroschur
464 Seiten
ISBN: 978-3-570-30969-8
Homepage des Verlages: ** hier klicken **

Klapptext:

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

(Quelle: CBT)

Rezension:

Der Klapptext fasst sehr gut zusammen, um was es in diesem Buch geht. Es hat mich sofort angesprochen und ich konnte es kaum erwarten, das Buch zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Auch die Welt, die Sara Raasch hier erschaffen hat, hat mir sehr gut gefallen. Die Komplexität erkennt man erst nach und nach - ich war und bin noch immer begeistert, welcher Ideenreichtum dahinter steckt.
Die Magie, die in diesem Buch beschrieben wird, hat mir auch super gefallen. Hier erkennt man ebenfalls, dass sich die Autorin mit allem sehr auseinander gesetzt und ihr Herzblut in die Geschichte gesteckt hat.

Auch die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, nicht nur die Rahmenbedingungen. Man hat sofort reingefunden und es gab ziemlich viel Action, was mich sehr angesprochen hat. Zudem gab es ein paar Ereignisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte, die mir aber schlussendlich doch zugesagt haben.
Natürlich brauchte es auch eine Liebesgeschichte, wie es in den meisten Büchern der Fall ist. In diesem Fall jedoch war sie nicht zu Klischeebehaftet, worüber ich sehr froh war. Ich bin nicht so die Romantikerin, daher mag ich eher die Geschichten, die eben nicht kitschig sind und dem Klischee entsprechen. Und sie war auch nicht so im Vordergrund, auch wenn sie immer wieder ein wenig weiterentwickelt wurde.

Charaktere

Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Einige haben ein wenig mehr Tiefgang als andere, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden damit. Ich hoffe, im zweiten Band werden einige Charaktere näher beleuchtet - über die ein oder andere Person würde ich doch gerne noch etwas mehr erfahren.

Besonders Meira hat eine unheimliche Entwicklung durchgemacht. Obwohl sie hin und her gerissen war, hat sie doch immer eine innere Stärke bewiesen, die mich beeindruckt hat. Natürlich hatte sie auch ihre schwachen Momente - aber sie ist wirklich mal ein starker Charakter mit Ecken und Kanten. Genau so, wie ich es mag!

Cover

Ich liebe dieses Cover!!! Es ist einfach wunderschön und ich bin glücklich, dass es vom englischen übernommen wurde. Einfach genial.

Fazit

Ein wundervoller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ich freue mich schon sehr auf Band 2. Das Buch bekommt von mir volle 5 Sterne.

Freitag, 1. Mai 2015

Mein Lesemonat April 2015

Hallo ihr Lieben :)

Es ist schon wieder soweit und mein Lesemonat vom April steht an. Wie schnell die Zeit doch vergeht, sie fliegt richtig dahin *staunt*

Gelesen habe ich diesen Monat 12 Bücher und ich bin echt zufrieden damit :)

Es waren insgesamt 4'369 Seiten und das macht im Schnitt 145.63 Seiten pro Tag :)

Und hier nun die Bücher:

- Die Lektion des Todes von Luca Veste (540 Seiten, 4 Sterne)
- Die Pestmagd von Brigitte Riebe (540 Seiten, 4 Sterne)
- Die Wegwerfkuh von Tanja Busse (288 Seiten, 5 Sterne)
- Dreht euch nicht um von Kjetil Johnsen (319 Seiten, 3 Sterne)
- Für immer und einen Tag von Amanda Brooke (384 Seiten, 4 Sterne)
- Das Pinguin-Prinzip von John Kotter (153 Seiten, 4 Sterne)
- Magic & Platina von Laura Kneidl (E-Book, 287 Seiten, 4 Sterne)
- Die sieben Schwestern von Lucinda Riley (537 Seiten, 3 Sterne)
- Lebendig von Jack Ketchum (212 Seiten, 4 Sterne)
- 1'000 Peitschenhiebe - Weil ich sage was ich denke von Raif Badawi (57 Seiten, 5 Sterne)
- Als der Himmel uns gehörte von Charlotte Roth (593 Seiten, 5 Sterne)
- Das Spiel von Richard Laymon (494 Seiten, 3 Sterne)


Mein Monatshighlight war ganz klar:


Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung von mir!!! Ihr müsst es euch einfach anschauen.


Diesen Monat hatte ich keinen Flop dabei - aber auch nicht wirklich viele tolle Bücher. Die meisten Bücher waren eher Durchschnitt. Mal sehen, was mich im Mai alles erwarten wird.

Ich hoffe, dass ich meinen SUB (nachdem ich meine Reziexemplare ausgelesen habe) in den Angriff nehmen kann und bin gespannt, wie mein Project 5 Books laufen wird.

Die Infos zu meinen fünf Büchern findet ihr hier: ** hier klicken **

Und meine Leseliste findet ihr auch schon auf meinem Blog und zwar hier: ** hier klicken **


Wie war euer Lesemonat? Seid ihr zufrieden?

Liebe Grüsse
Eure Sabs

Rezension zu 'Starfall - So nah wie die Unendlichkeit' von Jennifer Wolf

Klappentext **Zwischen uns nur die Sterne** Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. ...

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